Wie soll man Kinder im Internetzeitalter erziehen?

Eltern zu sein ist ein schwerer Job. Und er ist noch schwerer in der Zeit des Internets. Besonders wenn die Kinder zwischen 5 und 16 Jahre alt sind. Wenn man der Psychologie glaubt, sind Kinder im alter von 5 Jahren bereits sehr geprägt. Wenn Sie ihnen bis dahin beigebracht haben, wie Sie sich verhalten sollen und was Werte und Etiquette sind, werden Sie weiterhin gut und brav aufwachsen und gute Bürger werden. Aber ganz so einfach ist es nicht. Sie sind vielen Einflüssen ausgesetzt und diese haben großen Einfluss. Besonders, wenn sie nicht unter Beobachtung stehen.

Was bedeutet „gutes Elternsein“?

Zuerst kommt, dass Sie zugleich der beste Freund und auch Elternteil des Kindes sein sollten. Kommunikation ist wichtig für das Kind. Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich mit dem Kind, erkunden Sie deren Weltwahrnehmung und hören Sie dem Kind zu. Nehmen Sie das Kind nicht nur zum Spaß mit in den Park. Spielen Sie nicht nur Lernspiele mit dem Kind. Reden Sie mit Ihnen über die Schule und die Freunde und gehen Sie auf die Bedürfnisse des Kindes ein. Nur so können Sie dem Kind folgen und ihm beibringen, was richtig und falsch ist.

Wenn Sie mit dem Kind über die Gefahr, die Fremde mit sich bringen, sprechen, sollten Sie auch das Internet mit einfließen lassen. Helfen Sie dem Kind zu verstehen, was eine gute Reputation ist und wie es gute und schlechte Seiten erkennt. Und das betrifft nicht nur die älteren Kinder sondern auch die jüngeren, die täglich mit allen möglichen Dingen konfrontiert werden. Teilweise sind bereits Kinder im Alter von 3 Jahren im Internet aktiv.

Beginnen wir am Anfang: Kinder im Alter bis 5 Jahre

Manchmal ist das die wichtigste Zeit, weil sich das Kind in den ersten 5 Lebensjahren festigt. Hier entstehen Moral- und soziale Vorstellungen und Werte und das Verstehen von richtig und falsch. Die meiste Zeit verbringt man damit, die ethischen Werte zu vermitteln und Dinge wie „bitte“ und „danke“ zu sagen, ältere Mitmenschen zu respektieren und vieles mehr.onlinezeitalter

Vertrauen geht in beide Richtungen

Vergewissern Sie sich, dass Sie, während Sie dem Kind beibringen, dass es Ihnen vertrauen kann, das Kind auch begreift, dass es sich Ihnen mit allem anvertrauen kann. Sie sollen wissen, dass Sie alle Probleme mit Ihnen absprechen können ohne Angst haben zu müssen, dass sie zurückgewiesen werden.
Sie sollen wissen, dass Sie sie nicht zurechtweisen oder gar schlagen und dass sie gemeinsam immer eine Lösung finden werden. Wenn Sie diese Vertrauensbasis einmal geschaffen haben, ist alles andere schon viel einfacher und die Kinder wissen, dass Sie nichts vor Ihnen zu verheimlichen haben.

Einleitung in die Technologie

Parry Aftab, der Vorsitzende Direktor von „Wired Safety“ sagt, dass Sie sich jedes Stück Technologie im Haushalt, mit dem das Kind spielen kann, ansehen sollten. Können Sie damit jemand anderen kontaktieren? Können Sie Inhalte wie Pornografie oder Geealt sehen oder Informationen erhalten, die sie verschrecken? Und kostet es Sie Geld, wenn Sie Videos, Songs oder ähnliches herunterladen? Oder gibt es Viren, die den Computer blockieren könnten?
Lehren Sie dem Kind von Anfang an, dass es vor Fremden im Internet Abstand halten soll. Man sollte sich nicht mit ihnen anfreunden und nichts von sich preisgeben. Wenn sie Zugriff auf Tablets oder Smartphones haben, müssen sie bereits wissen, dass sie damit vertraut umgehen sollen.

Nach dem alter von 5 Jahren: Rechte der Kinder

Privatsphäre dulden: ja oder nein?
Es ist die größte Schwierigkeit, diese Frage zu beantworten. Kinder wollen Ihre Telefone und das soziale Leben privat und geheim halten. Sie müssen hier verständnisvoll sein und Vertrauen haben. Zugleich bedeutet es als Eltern, dass Sie Verantwortung haben und deshalb die Telefone und Social-Media-Konten überprüfen müssen. Sie müssen die Kinder an dieser Stelle entsprechend führen können.

Lassen Sie sie wissen, dass sie deren Privatsphäre akzeptieren, aber dass sie vorsichtig sein müssen, wenn Sie im Internet unterwegs sind. Es ist nicht richtig, wenn Sie gewissermaßen gewaltsam das Handy durchforsten, ebensowenig sollten sie heimlich nachts einen Blick riskieren. Benutzen Sie lieber Software, die das Ganze für Sie erledigt, ohne dass Sie dem Kind das Gefühl geben, kontrolliert zu werden.

Sagen Sie nicht nichts

Danah Boid vom Berkman Center for Internet and Society, von der Harvard Universität sagt, dass man nicht Angst vor der Technologie haben sollte. Beschneiden Sie nicht den Zugang zu Smartphones oder gar Social Media. Sagen Sie ihnen nicht, dass Sie Dienste ausschalten müssen. So schaden Sie dem Dialog.

Wenn Sie sich selbst weiterbilden müssen, um über Smartphones und Social Media besser bescheid zu wissen, sollten Sie das tun. Sie müssen immer up to date sein. Nur so können sie notfalls helfend einschreiten.
Aus Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass alles sicher ist, wenn Sie Zugriff auf die Anruflisten und Kurznachrichten, IM Konversationen, Emails, Fotos und Youtube und Internetchronik des Handys haben. Besonders, wenn dies über ein Webpaneel geht und das Kind davon nichts mitbekommt. So stören Sie das Verhältnis zum Kind wenigstens nicht.

Seien Sie Eltern und sorgen Sie für sie

Parry Aftab sagte weiter, dass Eltern häufig Angst davor haben, den Fuß abzusetzen, weil die Kinder sie nicht leieben würden. Wenn er mit Kindern sprach, stellte sich heraus, dass diese sehr wohl Struktur wollen. Sie wollen mit jemandem in Kontakt sein. Sie wollen nicht alleine dastehen. Sie wollen, dass die Eltern wirklich Eltern sind, weil sie bereits Freunde haben.

Es ist also wichtig, dass man einen Blick auf deren Onlineaktivität hat. Kinder werden das bevorzugen, weil Sie so sicher sind und sie sich so gut entwickeln können. Sie erledigen die Erziehung, nicht MySpace oder Facebook. Also müssen Sie als Eltern mit einsteigen und mitmachen.

Wir müssen unseren Kindern beibringen, dass sie sich selbst schützen können und dass wir Ihnen immer helfen können. Wir sehen deren Aktivität in der digitalen Welt und sind so deren bester Rückhalt. So können Sie lernen, wie sie sich selbst schützen und wie sie im Internet Verantwortung übernehmen.

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Markus Schmidt

Mein Name ist Markus Schmidt. Ich bin in vielen verschiedenen Bereichen der Technik-Welt unterwegs, interessiere mich aber besonders für das Thema Smartphones zu dem ich auch immer wieder ausführliche Artikel und Testberichte schreibe. Ich blogge seit 2009 auf meinen privaten Blogs über alles, was mein Herz begehrt. Und hier können Sie erfahren über alternative Wege der www.IphoneOrten.de.

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